20 Jan 2023
Tags: San Francisco, Institute Of Contemporary Art San Francisco, ICA SF
In Kaliforniens Metropole hat Ende vergangenen Jahres das Institute of Contemporary Art San Francisco (ICA SF) eröffnet. Sowohl Künstler aus der Bay Area als auch internationale Künstler werden in der neuen Kunsthalle ihre Werke präsentieren.
Nach dem Erfolg der ersten großen Ausstellung „This Burning World“ des US-amerikanischen Malers, Bildhauers und Multimedia-Artisten Jeffrey Gibson (noch bis zum 26. März sind hier imposante Installationen, Projektionen und Videos zu bewundern) gehen nun am 21. Januar zwei neue Ausstellungen an den Start. Beide laufen bis zum 25. Juni.
Zwei neue Ausstellungen vom 21. Januar an
„A Weed by Any Other Name“ zeigt mehrere Gemälde und ein Wandbild der in Oakland lebenden Künstler Elizabeth Hernández und Ryan Whelan.
In „Resting Our Eyes“ stellen die Gast-Kuratoren und Aktivisten Tahirah Rasheed und Autumn Breon Werke von 20 schwarzen Künstlerinnen aus mehreren Generationen vor. Besucher können dabei Skulpturen, Fotografien, Gemälde und Textilien bestaunen.
„Grenzen überschreiten und mit neuen Ideen experimentieren“
Als neue Institution für zeitgenössische Kunst zielt das ICA SF darauf ab, mit wichtigen Werten in der Kunstwelt voranzugehen: Einzelpersonen über Institutionen zu stellen. Das ICA SF wird ein Ort sein, der kontinuierlich „im Bau“ ist. In wechselnden Ausstellungen, Programmen und Aufführungen haben Künstler die Möglichkeit, immer wieder „Grenzen zu überschreiten und mit neuen Ideen zu experimentieren“, heißt es in einer Mitteilung der gemeinnützigen Organisation.
Als Vorbild gelten die Kunsthallen in Europa
Im Gegensatz zu einem Kunstmuseum verfügen viele Kunsthallen nicht über eine eigene Sammlung. Diese Räume werden allgemein als Orte verstanden, an denen bahnbrechende zeitgenössische Kunst zu sehen ist. Kunsthallen können in ihren Ausstellungen und Programmen flexibel sein und reagieren oft besser auf die Zusammenarbeit mit Künstlern als dies bei größeren Museen möglich ist, die auch mit der Präsentation ihrer eigenen Kunstsammlungen beauftragt sind. In den Vereinigten Staaten gilt das „ICA“ mittlerweile als die amerikanische Version der hierzulande bekannten Kunsthalle.
Das ICA SF befindet sich in 901 Minnesota Street im aufstrebenden Stadtviertel Dogpatch und ist in einem über 1.000 Quadratmeter großen Backsteingebäude aus den 1940er Jahren untergebracht. Das ICA SF hat jeden Mittwoch von 12 bis 17 Uhr geöffnet, am Donnerstag und Freitag sogar von 12 bis 19 Uhr und am Wochenende von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Mehr Details zur neuen Kunsthalle und den Ausstellungen unter www.icasf.org. Weitere Reiseideen für San Francisco unter www.sftravel.com.
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