USA bei Deutschen weiter voll im Trend
Die USA bleiben das beliebteste Übersee-Reiseziel der Deutschen und liegen weiterhin voll im Trend. So konnten in 2014 über 52.000 mehr deutsche Besucher in den USA begrüßt werden als im überaus erfolgreichen Vorjahr. Dies entspricht einem Zuwachs von 2,7%. Insgesamt reisten Im Jahr 2014 1.968.536 Bundesbürger in die Vereinigten Staaten, teilt der deutsche Interessensverband Visit USA Committee Germany e.V. (VUSA) mit. VUSA-Präsident Hans Gesk zieht Bilanz: „Wir freuen uns sehr, dass wir die historische Marke von zwei Millionen Besuchern bereits in 2014 fast erreichen konnten und bleiben optimistisch, dass uns dies bald gelingen wird."
Mit knapp 1,97 Millionen Einreisenden aus Deutschland in 2014 wurde das bisher beste Ergebnis seit der Jahrtausendwende aus dem Vorjahr erneut um 2,7 Prozent übertroffen. Die deutschen Besucherzahlen liegen somit im fünften Jahr in Folge im Plus. Auch für die Jahre 2015 und 2016 prognostiziert das Office of Travel & Tourism Industries des U.S. Department of Commerce ein Wachstum um je zwei Prozent (jeweils im Vergleich zum Vorjahr). Damit würde Deutschland die Zwei-Millionen-Marke bereits im Jahr 2015 übertreffen, was einen neuen historischen Rekord bedeuten würde. Hans Gesk blickt positiv in die Zukunft: „Wir stellen fest, dass das Interesse an den USA weiterhin zunimmt. Einer der Hauptgründe ist die unglaubliche Vielfalt des Landes, die nicht zuletzt viele Wiederholer immer wieder in ihren Bann zieht“.
Auch die im Visit USA Committee Germany e.V. zusammengeschlossen Reiseveranstalter verzeichnen weiterhin großes Interesse an den Vereinigten Staaten. So stellt Tilo Krause-Dünow (CANUSA Touristik und VUSA Vorstandsmitglied) fest: „Ungeachtet der wegen des schwachen Euros weltweit steigenden Reisekosten erfreuen sich die USA als Fernreiseziel weiterhin sehr großer Beliebtheit. 2015 kann schon jetzt als großes USA-Reisejahr aus Sicht der Veranstalter bezeichnet werden."
Besonders beliebt bei deutschen Besuchern bleiben zwar die klassischen Ferienmonate April, August, September und Oktober, die größten Zuwächse konnten allerdings die Wintermonate von November bis Februar verzeichnen. So stiegen die Besucherzahlen im Januar 2014 um 11,1% und im November 2014 gar um satte 15,7% (jeweils im Vergleich zum Vorjahr). Tilo Krause-Dünow erläutert: „Die USA bieten für diese Reisezeit vielfältige Möglichkeiten. Neben den fantastischen Warmwasser-Zielen Florida, Hawaii und Süd-Kalifornien haben die Skiregionen in Colorado, Utah und Kalifornien zuletzt spürbar an Bedeutung gewonnen.“
Mit 79,5% reisten knapp vier Fünftel der deutschen Besucher in 2014 als Urlauber in die USA. Beliebteste Ankunftsflughäfen internationaler Besucher sind weiterhin New York und Miami, gefolgt von Los Angeles, Honolulu, Newark, San Francisco, Chicago und Orlando.
Die Gesamteinreisezahlen in die USA stiegen um 6,9 Prozent auf knapp 74,73 Millionen. Deutschland liegt nach Großbritannien, Japan, Brasilien und China auf Platz 5 der wichtigsten Überseemärkte für die amerikanische Tourismusindustrie.
Informationen zum Visit USA Committee Germany e.V.:
Das Visit USA Committee Germany e.V. ist ein Zusammenschluss von Fachleuten des Reise- und Fremdenverkehrs und zählt über 100 Mitglieder. Dazu gehören sowohl touristische Vertretungen von Staaten, Städten und Regionen der Vereinigten Staaten als auch Hotels, Fluggesellschaften, Mietwagenanbieter, Freizeitunternehmen, Reiseveranstalter, Kreuzfahrtgesellschaften sowie touristische Repräsentanzen. Unter der Internetadresse www.vusa.travel können Informationen der verschiedenen Fremdenverkehrsämter und Leistungsanbieter abgerufen werden.
Pressestelle Visit USA Committee Germany e.V.
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März 2015