11 Dec 2017
Radreisen an der Donau: Jetzt kommen sogar die Inder

Austria-Radreisen GmbH

Radfahren boomt. Seit Jahren erlebt der Markt, vor allem auch im Reisesektor, einen starken Zuwachs. Seit 2014 hat die Zahl der Radreisenden um rund 30 Prozent zugenommen – nicht zuletzt wegen der immer stärker werdenden Nachfrage nach Elektrobikes.

Austria Radreisen, einer der renommiertesten Veranstalter von individuellen Radreisen in Österreich und Süddeutschland, ist derzeit dabei, den Markt aus Übersee auszubauen. „Ein Großteil unserer Kunden kommen aus dem deutschsprachigen Raum, aber in den vergangenen zwei, drei Jahren steigen die internationalen Anfragen, vor allem aus Brasilien und Indien“, sagt Angela Kaltenbrunner (Geschäftsleitung von Austria Radreisen). Der Radreiseveranstalter bietet unter anderem Rundum-Sorglos-Pakete inklusive Hotelbuchungen und Gepäckstransporte an.

Brasilianer wollen in Europa Radfahren

Erst vor kurzem konnte Austria-Radreisen einen exklusiven Vertragsabschluss mit einer großen brasilianischen Franchisekette abschließen. Das Unternehmen will so die umfangreichen Angebote der Austria-Radreisen-Gruppe in Brasilien vermarkten. Die Bemühungen lohnen sich. „Jährlich kommen bereits mehrere Gruppen nach Europa, vor allem nach Österreich und Deutschland“, sagt Frau Kaltenbrunner.

Inder wollen an der Donau entlang radeln

Derzeit ist man bei Austria-Radreisen auch mit einem indischen Reisebüro in intensivem Kontakt. Vor allem der beschilderte, verkehrsfreie Donauradweg mit den wunderbaren Landschaften, verbunden mit kulinarischen Genüssen, sei für Radfahrer aus Indien interessant. Eine eigene Marke zur Vermarktung der Radreisen in Indien ist bei Austria-Radreisen geplant.

Besonders wichtig ist den Radfahrern aus Indien eine perfekte Rundumbetreuung, schnelle Erreichbarkeit und das individuelle Eingehen auf Kundenwünsche. „Kunden aus Indien informieren sich vorab ganz genau und wissen in den meisten Fällen genau was sie haben möchten. Das ist auch für uns eine große, reizvolle Herausforderung“, so Frau Kaltenbrunner