11 Dec 2017
Natur und Kultur per Rad erleben

Rotalis Reisen GmbH

Sich bewegen und Kultur erleben

In Deutschland galt Radfahren lange Zeit als Zeichen mangelnden Kapitals. In den 80er-Jahren allerdings erkannten Touristiker entlang der Donau das Potential der Radfahrer und begannen, Angebote für diese neue Gruppe von Touristen zu schaffen. Seitdem boomt der Radtourismus. Allein in Deutschland verzeichnete der Allgemeine Deutsche Fahrradclub e.V. (ADFC) 2015 150 Millionen Tagesausflüge mit dem Fahrrad. Die Motivation für die Fortbewegung auf zwei Rädern ist ebenso unterschiedlich wie das bevorzugte Gelände. Rennradfahrer suchen die Geschwindigkeit auf Straßen, Mountainbiker stellen ihre Geschicklichkeit im freien Gelände auf die Probe und Genussradler bevorzugen ausgebaute Radwege. Laut einer Studie des Deutschen Tourismusverbandes eint alle Radfahrer die gemeinsame Leidenschaft für Bewegung in schöner Natur sowie der Wunsch, Kunst, Kultur und Kulinarik zu erleben.

Geführte Gruppenradreisen

Diese Leidenschaften lassen sich bestens verbinden. Radreiseanbieter wie Rotalis nutzen ihre jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung und Durchführung von Gruppenradreisen, um stimmige Gesamtpakete anzubieten. Dabei vertrauen laut ADFC besonders Menschen ab 45 Jahren mit höherer Bildung auf die Angebote solcher spezialisierter Anbieter. Neben der Betreuung durch zwei Reisebegleiter, verkehrsfreie Radwege, hochklassige Hotels und ausgezeichnete Restaurants wird ein weiterer Focus auf die kulturelle Vielfalt Europas gelegt. Die Schlösser an der Loire lassen sich ebenso erradeln wie Palladios architektonische Meisterwerke in Venezien, die Windmühlen von Don Quijote in der Mancha oder das ländliche Leben des Alentejo. Dabei bleibt viel Zeit für Entspannung und Erfahrungen mit Land und Leuten.

Ein besonderes Radreise-Ziel ist Apulien. Den Absatz des italienischen Stiefels schmückt ein schier endloser kultureller Reichtum. Neben griechischen Tempeln, romanischen Meereskathedralen, barocken Städten oder dem Goldschatz von Tarent bietet das Land gleich drei UNESCO Welterbestätten. Die weißen Trulli von Alberobello leuchten in den Olivenhainen des Itriatals. In Matera, der europäischen Kulturhauptstadt 2019, erwarten den Besucher ein Gewirr von aus dem Stein gemeißelten Straßen, hunderte Höhlenkirchen und -wohnungen. Zahlreiche Filmemacher nutzten diese beeindruckende Kulisse. Zu guter Letzt grüßt das Castel del Monte, die steinerne Krone Apuliens. Das Meisterwerk des Staufers Friedrich II. hat seine Geheimnisse bis heute nicht preisgegeben.

Das Fazit: Herrliche Landschaften, Kunst, Kultur und Kulinarik entschleunigt auf dem Fahrrad erleben; das Konzept überzeugt. Und nicht zuletzt spart ein Radler auf 100 km das Äquivalent von 0,25l Benzin und schont somit die Umwelt.

 

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Die Radreise-Manufaktur

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