Michael Hofstetter - zukünftiger Chefdirigent des Orchesters recreation in Graz 02 Dec 2011
Michael Hofstetter wird Chefdirigent des Grazer Orchesters recreation

Steirische Kulturveranstaltungen GmbH / styriarte

Michael Hofstetter übernimmt ab der Saison 2012/2013 für fünf Jahre die Stelle des Chefdirigenten im Grazer Orchester recreation.

"Eine frohe Botschaft und Sensation für die Stadt Graz" konnte Mathis Huber, Intendant des Orchesters recreation-Großes Orchester Graz heute in Graz verkünden. Gemeinsam mit dem Orchestervorstand präsentierte er den Bayern Michael Hofstetter als zukünftigen Chefdirigenten des Orchesters. Er wird diese Funktion ab der Saison 2012/2013 für fünf Jahre innehaben. Im Vorfeld dieser Entscheidung hatten der Dirigent und das Orchester bisher dreimal Gelegenheit, zusammenzuarbeiten. Zum ersten Mal dirigierte Hofstetter das Orchester im März 2010.

Für Orchesterpräsidentin Heide Wartha und das Orchester ist mit der Bestellung des Münchners ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung gegangen: "Die Chemie zwischen Orchester und Dirigent stimmte von Anfang an, so machte ich ihm einen Antrag." Hofstetter spricht dem "intelligenten Orchestermodell", das Spielmüdigkeit eher ausschließt, sowie der guten Stimmung und der Qualität des Orchesters seine Sympathie aus. Der Dirigent, der "nichts und niemanden nachahmen möchte", sieht sein Ziel in der Produktion eines "Klangs, der Artikulation und Farbe hörbar macht - in jeder Musik".

Jährlich sind im Abonnementzyklus des Orchesters recreation in Graz acht Konzerte unter Michael Hofstetters Leitung vorgesehen, dazu zumindest ein Konzertprojekt im Rahmen des Klassikfestivals styriarte. Hofstetter wird also beinahe die Hälfte der vorerst programmierten Auftritte des Orchesters leiten - ein Umstand, der der Entwicklung und Schärfung eines eigenen Orchesterprofils sicher dienlich sein wird.

Darüber hinaus strebt man die Entwicklung und Durchführung weiterer Felder an: Konzerte, Gastspiele, Tourneen oder Tonaufnahmen. Der neue Chefdirigent ist auch eingeladen, sich programmatisch in die Entwicklung und weitere Profilierung des Orchesters einzubringen, was dem klugen Musiker sichtlich Vergnügen bereitet.