Hotelpreisindex Januar-Dezember 2011 16 Mar 2012
Hotel Price Index™ (HPI®) von Hotels.com: Maskat im Oman ist erstmals das teuerstes Reiseziel der Welt

Hotels.com

Leichter Anstieg der Hotelpreise weltweit um vier Prozent

 

 

London/Berlin, 16. März 2012 - Im Kopf-an-Kopf-Rennen um die weltweit höchsten Hotelpreise 2011 musste Capri seine Pole-Position an Maskat abgeben. Die Hauptstadt Omans war 2011 mit durchschnittlich 244 Euro pro Nacht und Zimmer die kostspieligste Reisedestination der Welt. Ganz im Gegensatz zu Phnom Penh: Hier kostete ein Hotelzimmer durchschnittlich nur 44 Euro. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle Original Hotel Price Index™ (HPI®) des weltweit meistbesuchten Hotelbuchungsportals Hotels.com, der auf Auswertungen der von Hotelgästen 2011 tatsächlich gezahlten Zimmerpreise basiert, nicht auf von Hotels ausgewiesenen Zimmerraten.

 

Preisniveau steigt weltweit weiter leicht an, bleibt jedoch moderat

Wie bereits im Jahr zuvor stiegen auch 2011 die Hotelpreise leicht an, jedoch liegt das Preisniveau weltweit mit einem Indexwert von 104 weiterhin nur geringfügig über dem Durchschnittswert der ersten Erhebung von Hotels.com im Jahr 2004. "2011 hat gezeigt, dass die Hotelpreise seit dem Tiefpunkt 2008 kontinuierlich nach oben klettern. Insgesamt lässt sich aber sagen, dass Reisende weiterhin von günstigen Preisen profitieren, denn das Preisniveau ist immer noch geringer als beim Höchststand von 2005", erläutert Florian Ruß, Marketingdirektor Hotels.com D/A/CH. Weiter weist Ruß auf starke regionale Unterschiede hin: "Im Gegensatz zu den geringen Veränderungen auf globaler Ebene, lassen sich regional deutliche Unterschiede feststellen. Während in Asien die Preise um zwei Prozent fielen, waren in anderen Regionen wie Europa, Latein- und Nordamerika und im Pazifikraum zum Teil klare Preissteigerungen zu verzeichnen."

 

Europa: Hotelpreise in von der Schuldenkrise gebeuteltem Griechenland stabil

In Europa stiegen die Preise 2011 im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent. Selbst im wirtschaftlich und politisch stark gebeutelten Griechenland blieben die Übernachtungskosten mit durchschnittlich 90 Euro pro Nacht stabil. Große Preissteigerungen hingegen ließen sich in den baltischen Staaten feststellen, wo Reisende von den generell günstigen Preisen verstärkt angelockt wurden. Hier lag Estland mit einem Anstieg von 17 Prozent auf 78 Euro pro Nacht vorne. Weitaus mehr mussten Hotelgäste in der Schweiz ausgeben. Hier war das Preisniveau mit durchschnittlichen 155 Euro in Europa mit Abstand am höchsten.



Arabischer Frühling mit großem Einfluss auf Hotelpreise

Die regional deutlich unterschiedliche Entwicklung der Hotelpreise lässt sich auf verschiedene Faktoren zurückführen. Von Tunesien bis Katar fielen die Preise, da hier viele Hotels aufgrund der Unruhen im Rahmen des Arabischen Frühlings unter einer geringeren Nachfrage litten. So sanken zum Beispiel in Scharm El-Scheich die Preise um satte 30 Prozent auf durchschnittlich 78 Euro pro Nacht. Andererseits ließ die steigende Nachfrage im Luxussegment in Ländern wie dem Oman die Preise weiterhin in die Höhe klettern. Hier verzeichnete Maskat den stärksten prozentualen Preisanstieg mit 23 Prozent auf 244 Euro. Auch außerhalb von Nordafrika waren Auswirkungen des Arabischen Frühlings auf die Hotelpreise festzustellen. So konnten sich zum Beispiel Hoteliers in Italien und Spanien über stabile Hotelpreise freuen, denn viele Urlauber zog es 2011 ins sonnige Südeuropa anstatt in traditionelle Reiseziele in Nordafrika oder dem Nahen Osten.

 

 

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Über Hotels.com:

Als Teil der Expedia Gruppe, die in allen Hauptmärkten mit einem professionellen Team tätig ist, umfasst das Portfolio von Hotels.com annährend 149.000 Qualitäts-Hotels, Bed & Breakfast-Herbergen und Service-Apartments weltweit. Findet ein Kunde die gleiche Buchung für ein im Vorfeld bezahltes Hotel bei einem anderen Anbieter zu günstigeren Konditionen, erstattet Hotels.com den Differenzbetrag. Hotels.com verfügt über eines der größten unabhängigen Hotelteams der Branche sowie 3 Millionen Gästebewertungen früherer Hotelgäste, die tatsächlich in dem Hotel übernachtet haben. 2011 brachte Hotels.com eine speziell für das iPad designte App sowie verschiedene Smartphone-Apps auf den Markt - alle zum kostenlosen Download verfügbar. Diese erlauben es Nutzern auf mehr als 20.000 Last-Minute-Angebote weltweit zurückzugreifen. In mehr als 30 Sprachen verfügbar, sind die Angebote von Hotels.com-Kunden sortier- und filterbar. Hotels.com ist der Hotelexperte, bei dem registrierte Kunden für zehn gebuchte Nächte mit einer Bonusnacht belohnt werden (exklusive Steuern und Gebühren). Zurzeit betreibt Expedia, Inc. mehr als 85 Hotels.com Webseiten weltweit, inklusive 33 Länderseiten in 24 Sprachen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA). Im Februar 2009 gewann Hotels.com den Gold Award in der Kategorie 'Beste Hotelbuchungsseite" des Webuser Magazines. Reisende können online buchen auf http://de.hotels.com oder über die Telefonhotline 069 - 94 51 92 074 im deutschsprachigen Call-Center.