Park Schönbusch, Schlösschen Aschaffenburg 31 May 2012
Gartenromantik in Frankfurt Rhein-Main

Frankfurt Tourismus

Der landschaftliche Reichtum, aber auch viele wohlhabende Bewohner bescheren der Region Frankfurt Rhein-Main eine einzigartige Park- und Gartenlandschaft. Begeben Sie sich auf eine romantische Entdeckungsreise!



Frankfurt

Seit 1869 bietet der Palmengarten exotische Naturerlebnisse in Gewächshäusern und heimische Blütenpracht. Jetzt stehen die Rosen und Rhododendren in voller Blüte. Und durch die ganze Pracht fährt nun wieder der Palmengarten-Express. Vom 07. bis 10. Juni findet hier die Rosenausstellung statt, deren Highlight das Lichterfest am 09. Juni ist, wenn der Palmengarten im Kerzenschein romantisch erstrahlt. www.palmengarten.de

 

Offenbach Stadt und Kreis

Der Büsing-Park mitten in Offenbach lädt mit üppigem Grün und gepflegten Blumenbeeten zum entspannten Verweilen ein. Alte Erinnerungsstücke treffen dort auf neue Elemente und durch die unmittelbare Nähe zum 1775 erbauten Büsing-Palais fühlt man sich wie in einer anderen Zeit. Ein großzügig angelegter Lesegarten markiert den Übergang zum Lilipark und verweist auf die benachbarte Stadtbibliothek. Ein optisch und akustisch beeindruckendes Ereignis ist das Lichterfest im Büsingpark (10. August).

Der Park im Schloss Wolfsgarten zwischen Langen und Egelsbach ist nur zu besonderen Anlässen geöffnet. Die Rhododendrenblüte kann immer an Pfingsten genossen werden, und das Fürstliche Gartenfest (14. - 16. September) steht unter dem Motto "Bäume in Form - kugelrund und gertenschlank". www.gartenfest.de

 

Main-Kinzig-Kreis

Der Kurpark des bekannten Heilbades Bad Orb ist 1900 auf dem ehemaligen Gelände der Saline der Stadt errichtet worden und markiert den Aufschwung der Kurstadt. Er bietet vielfältige Möglichkeiten zum Entspannen, die Natur zu genießen oder im Musikpavillon den Konzerten zu lauschen. Traditionelle Feste von Mai bis September sind seit vielen Jahren Hauptbestandteil der Veranstaltungsreihe im Kurpark. Am Rande des Kurparks beginnt zudem Deutschlands längster Barfußpfad.

 

Aschaffenburg

Der Schlossgarten besticht durch sein südländisches Flair und seinen bezaubernden Blick auf den Main. Über die Schlossterrasse und durch den Laubengang führen die Wege zum Frühstückstempel und zum Pompejanum. Viele Pflanzen der Mittelmeerregion umgeben den Bau nach römischem Vorbild. Hier ist noch bis zum 14. Oktober die Ausstellung "Amazonen - starke Frauen" zu sehen.

Der Landschaftsgarten Schönbusch, der in Aschaffenburg ab 1775 im englischen Gartenstil angelegt wurde, zählt zu den frühesten seiner Art in Deutschland. Hier finden sich, eingebettet in reizvolle Landschaftsbilder mit künstlichen Seen und Hügeln, Staffagebauten wie das Schlösschen, der Aussichtsturm, die Rote Brücke, das Philosophenhaus, der Freundschaftstempel oder der Festsaal. Das alles bietet den stimmungsvollen Rahmen für die "Schönbusch-Serenaden". www.info-aschaffenburg.de

 

Darmstadt

Der Park Rosenhöhe bildet mit dem Hochzeitsturm und den Jugendstilhäusern der Mathildenhöhe ein Darmstädter Gesamtkunstwerk. Der Park bietet ein einmaliges Naturzusammenspiel von auserlesenen Bäumen, Rosen und Stauden und steht unter Denkmalschutz. Unter dem Motto Blütenzauber 2012 wird dort am 25. August ein romantisches Gartenfest gefeiert mit Musik, Picknick und Theater-Walking-Acts.

 

Rüsselsheim

Für einen Ausflug in Rüsselsheim bietet sich der spätromantische Verna-Park an. Mit Elementen wie einer Burgruine, einem Obelisken und einer künstlichen Mühle trägt er den Idealen spätromantischer Landschaftsgärten Rechnung. Das angrenzende Stadt- und Industriemuseum bietet für Gruppen Führungen durch den Verna-Park an.

Auf Initiative der Stiftung Opelvillen wird derzeit der Garten der Villa Wenske nach historischem Vorbild neu gestaltet. Ursprünglich war das Gartengrundstück von Fritz Opel mit Rosengarten und Kieswegen angelegt worden. Nun entsteht ein Rundweg um eine zentrale Rasenfläche mit Formgehölzen und Sitzbänken. Im westlichen Abschnitt wird ein Senkgarten mit Rosenbeet angelegt.

 

Bingen

Im Jahr 2008 erhielt die unter Denkmalschutz stehende Hindenburganlage direkt am Rhein im Rahmen der Landesgartenschau ein totales "facelifting". Neu geschaffen wurde dabei der original englische Rosengarten und die Dichterkabinette. Die Parkanlage, die heute unter dem Begriff Kulturufer Bingen beworben wird, lädt auf großzügigen Rasenflächen und unter altem Baumbestand zum Beobachten der auf dem Rhein vorbeiziehenden Schiffe ein. Ein paar Meter weiter Richtung Autofähre gibt es bis zum 7. Oktober eine Neuauflage der "Jardins surprise", zehn ausgewählte Garten(t)räume des renommierten internationalen Gartenfestivals "Chaumont-sur-Loire" in Frankreich. www.bingen.de

 

Kulturland Rheingau

Der Rosengarten in der Kurfürstlichen Burg Eltville am Rhein beheimatet über 350 verschiedene Sorten und im Sommer blühen über 10.000 Rosen in der Stadt. Vom 2. bis 3. Juni gibt es wieder die jährlichen Rosentage. www.eltville.de

Die Gartenanlage rund um das Kloster Eberbach misst 7,5 ha und bietet unterschiedliche Gartenformen, teilweise in barockem Stil, hauptsächlich aber Parklandschaft. Die Gestaltung geht auf den Beginn des 18. Jahrhunderts zurück. Die angrenzende Gastronomie und Vinothek laden auf Anfrage auch zu einer "Schlenderweinprobe" ein. www.kloster-eberbach.de

Der gegen Ende des 18. Jahrhunderts als natürlicher Landschaftspark im englischen Stil eingerichtete Niederwald bei Rüdesheim am Rhein ist mit den Aussichtspunkten und seinen Staffagen größtenteils noch erhalten. Vom Tempel am höchsten Punkt genossen schon Brentano, Beethoven und Goethe die Aussicht. 2006 wurde der rekonstruierte Tempel wieder eingeweiht. Das Niederwald-Denkmal, ein Symbol des deutschen Kaiserreiches nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71, wird gerade saniert. Zur Höhe des Niederwaldes führen von Rüdesheim am Rhein und Assmannshausen eine Kabinenseilbahn bzw. Sesselbahn. Die Aussichtspunkte gewähren grandiose Ausblicke auf die Nahemündung, das Binger Loch mit der Burgruine Ehrenfels und dem Mäuseturm sowie auf das schluchtartige Loreleytal. www.ruedesheim.de

 

Wiesbaden

Der Wiesbadener Kurpark, der unmittelbar hinter dem Kurhaus beginnt, wurde 1852 im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt. Hier wachsen Magnolien, Azaleen, Rhododendren und unter anderem Sumpfzypressen.

Englische Landschaftsgärten dienten bei der Gestaltung der Wiesbadener Nerotal-Anlagen als Vorbild. Der Park, der am Ende der Taunusstraße beginnt und nach knapp einem Kilometer am Viadukt der Nerobergbahn endet, wurde in den Jahren 1897 bis 1898 angelegt. Nach ihrer Fertigstellung zierten fast 6.000 Pflanzen aus aller Herren Länder die rund sechs Hektar große Anlage, die deshalb im Volksmund oft als "botanischer Garten" bezeichnet wurde.

 

Taunus

Mit über 40 Hektar ist der Bad Homburger Kurpark einer der größten seiner Art in Deutschland. Von Peter Joseph Lenné (1789-1866) gestaltet, wird er heute als historisches Kulturdenkmal gepflegt. Entlang der Brunnenallee mitten im Kurpark reihen sich die Mineralquellen, teilweise in schöne Tempelbauten gefasst. Die Heilwasser können direkt an den Brunnen sowie ab 24. Juni vor dem neuen Brunnenhäuschen an der Orangerie gezapft und getrunken werden. Spielcasino, Golfplatz und Tennisplatz gehen auf die Tradition als Prominenten- und Adelskurort im 19. Jahrhundert zurück. Bis in die Gegenwart laden Konzerte und regelmäßige Veranstaltungen in den Park. Während des "Bad Homburger Sommers" (29. Juni bis 21. Juli) gibt es hier Flohmarkt, Konzerte oder Open-Air-Kino. Und am 11. und 12. August wird in der Brunnenallee das Jubiläum "100 JAHRE BAD Homburg v.d.Höhe" gefeiert. www.bad-homburg-tourismus.de

Der Kurpark in Bad Nauheim ist mit seinen Jugendstil-Elementen immer einen Besuch wert. Seit Neuestem blüht zwischen der historischen Trinkkuranlage und der Dankeskirche ein Rosengarten in Harmonie zur Architektur der umliegenden Gebäude. Natürlich wachsen dort Rosen aus dem Zentrum des deutschen Rosenanbaus in Bad Nauheim-Steinfurth. www.bad-nauheim.de und www.rosenmuseum.com

 

Hadamar

Wenn Anfang Juni die Rosenpracht erblüht, wird der Hadamarer Rosengarten auf dem Herzenberg zu einem besonderen Anziehungspunkt für Rosenliebhaber und Freunde schöner Gartenanlagen. Besucher spazieren durch ein Blütenmeer entlang des historischen Rosen-Lehrpfads, durch den französischen Bauerngarten, schnuppern im Duftkräutergarten und verweilen gerne im versunkenen weißen Garten. Bewundernswert sind auch die rankenden Kletterrosen, die romantischen englischen Strauchrosen sowie die aparte Farbenvielfalt durch die Gestaltung von Stauden und Rabatten. Die elf Garten-Themenbereiche können jederzeit und kostenfrei besichtigt werden. Zur Eröffnung des japanischen Gartenteils gibt es am 17. Juni ein Konzert des Ensembles "Chanterelle Hadamar" unter dem Thema "Lieder im Freien zu singen".

 

Kontakt:

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