Elbsilhouette Dresden Foto: DMG/Upmaier 12 Jul 2012
Dresden - Wo aus Richard Wagner "WAGNER" wurde

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2013 feiert die Musikwelt Richard Wagners 200. Geburtstag. Anlass genug, im nächsten Jahr Dresdens reiche Musiktradition und insbesondere Wagners Spuren kennen zu lernen. Denn der große Komponist hat mit rund 19 Jahren in Dresden länger gewohnt als in jeder anderen Stadt. 1813 in Leipzig geboren, verbrachte Wagner einen Großteil seiner Kindheit in Dresden. Später zog er ruhelos bis nach Paris, wo ihm kein Erfolg gegönnt war. Dresden bot ihm die Chance.

 

Hier führte er 1841 seine Oper Rienzi auf und wurde daraufhin zum Hofkapellmeister ernannt. Es folgten !Der Fliegende Holländer" und "Tannhäuser". "Lohengrin" schrieb er im Landgut Graupa. Hier können Besucher Wagners Sommerwohnung sehen. Ab 2013 öffnet auch im 200 Meter entfernten Jagdschloss ein neues Richard-Wagner-Museum.

 

Die Semperoper ehrt Wagner mit Opern und Konzerten, teils unter der Leitung von Wagners Nachfolger als Dirigent der Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann. Höhepunkt ist die Aufführung von Wagners Oratorium "Das Liebesmahl der Apostel" an seinem Ort der Uraufführung, der Dresdner Frauenkirche am 18. mai 2013. Auch zwei französische Opern, die Wagner aus Paris nach Dresden brachte, werden wieder aufgeführt: Halévys "La Juife" und Spontinis "La Vestale". 

 

Die Landesbühnen Sachsen bringen bereits ab Dezember 2012 Wagners selten gespielte Oper "Das Liebesverbot" zur Aufführung. Weitere Konzerte und Ausstellungen bereichern den Festkalender Dresdens. Auch Stadtbesichtigungen mit Schwerpunkt Wagner werden angeboten.

 

Weitere Infos unter www.dresden.de/wagner