25 Mar 2013
Noch bis zum 1. Juni zeigt das Arizona State Museum in Tucson in der Ausstellung 'Basketry Treasured" echte Webmeisterwerke. Das Museum besitzt die weltweit größte und umfangreichste Sammlung von Töpferwaren amerikanischer Ureinwohner. Ungefähr 20.000 ganze Gefäße wurden im Jahr 2000 zum nationalen Kulturgut ernannt.
Am 28. April vergangenen Jahres stellte das Arizona State Museum zum ersten Mal eine Auswahl der weltgrößten Sammlung südamerikanischer indianischer Korbwaren und anderen Webmeisterwerken vor. Die Ausstellung umfasst 500 Exponate die den Umfang der größeren Sammlung (mehr als 25.000 Exponate) widerspiegeln und bietet eine Einführung in diese einzigartige Sammlung, die 2011 zum nationalen Kulturgut ernannt wurde.
'Basketry Treasured" wurde zu Ehren der Hundertjahrfeier des amerikanischen Bundesstaates präsentiert und hebt die antike und beständige Tradition der einheimischen Kunst des Korbflechtens. Exponate sind z.B. 2000 Jahre alte Sandalen, eine seltener gewickelter Lastenkorb, ein antiker Köperkorb, der die heutigen Ringkörbe der Hopi-Indianer widerspiegelt und andere Beispiele früher Korbwaren, die die tiefen Wurzeln der Kunst des Korbflechtens in der Region demonstrieren.
Stimmen der O'odham-, Apache-, und Hopi-Indianer ergänzen die Ausstellung und zeigen die Materialien, Technologien, Traditionen und die vielen Funktionen die die Kunst des Korbflechtens hatte und immer noch in einheimischen Gemeinschaften hat.
Andere Ausstellungsstücke erzählen von den Einwohnern des Arizonas des frühen 20. Jahrhunderts deren persönliche Sammlungen die Grundlage des Museums bildeten. Sie beinhalten - angemessen für die Hundertjahrfeier - Arizonas ersten Gouverneur George W. P. Hunt, der im Jahr 1917 mehr als 80 westliche Apache und Pima Körbe spendete, Perry Merrell Williams, ein früher Einwohner von Maricopa, der erst durch Save America´s Treasures national bekannt wurde und der dem Museum seine Sammlung von mehr als 300 Pima-Körben im Jahr 1917 lieh sowie Nelle Dermont aus Williams dessen bemerkenswerter 'Indian Room" teilweise innerhalb der Ausstellung durch den Gebrauch einiger der 100 Gegenstände und Körbe, die das Museum im Jahr 1919 von ihr erhalten hat, nachgestellt wird. Die Sammlung von mehr als 25.000 Webobjekten des Arizona State Museums stellen jede Gruppe des Südwestens der USA von der frühsten Zeit bis heute dar und beinhaltet Beispiele antiker, historischer und zeitgenössischer Kunst des Korbflechtens sowie gewebter Gefäße, innovative und moderne Faserkunst und extrem seltene Kunstgegenstände wie antike Sandalen.
Das größte Exponat des Museums ist der atemberaubende gewickelte, unglasierte Topf der Yavapai oder Western Apache Indianer, der fast 1 Meter hoch ist. Er wurde wahrscheinlich kurz nach 1900 erstellt.
Die Ausstellung 'Basketry Treasured" wurde auch konzipiert in der Hoffnung weitere Sponsoren zu gewinnen, um den Fortbestand der umfangreichen Sammlung zu gewährleisten. Mit 400.000 US-Dollar der bundesstaatlichen Initiative Save America´s Treasures, die sich für den Erhalt der nationalen Kulturgüter stark macht, konnte das Arizona State Museum beginnen, einen klimakontrollierten Lagerraum zu bauen. Durch die Ausstellung hindurch sind Details der Risiken zu erkennen, die sich die Sammlung gegenübersieht und weiterhin gegenüber sehen wird, bis die neuen Räumlichkeiten fertig gebaut sind. Ein modernisiertes Lager für diese Sammlung wird die Gefährdung durch Licht, Feuchtigkeit, Insekten und Abnutzung mildern. Die Modernisierungen werden nicht nur die wichtigen Luftkontrollen bieten sondern auch eine lebendige Ausstellung bieten. Außerdem kann dadurch ein dynamischer Veranstaltungsort erschaffen werden durch den das Museum diese unvergleichliche Sammlung mit dem Publikum wie nie zuvor teilen kann.
Weitere Informationen unter http://www.statemuseum.arizona.edu oder www.arizonaguide.com .